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Mastercontrolprogram

Benutzerhandbuch Und Midi-fragen

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Da ich gelesen habe, daß eine Demoversion von Sam9 Pro noch auf sich warten läßt, wollte ich nachfragen, ob wenigstens das Benutzerhandbuch heruntergeladen werden kann, um sich einen besseren Eindruck der Neuerungen zu machen.

Insbesondere interessieren mich die Weiterentwicklungen im Midi-Bereich. Der Score-Editor ist mir eigentlich egal, aber ich hab in der 8.1 Demo doch zahlreiche Midi-Funktionen (bspw. Echtzeitmidi-Effekte wie Kompressor, Zufallswerte etc.) ebenso wie einen Logical-Editor vermißt, die ich in Cubase regelmäßig verwende.

Wenn sich im Midi-Bereich in V9 deutlich was getan hat, könnte Samplitude die DAW meiner Wahl werden.

MCP

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(bspw. Echtzeitmidi-Effekte wie Kompressor, Zufallswerte etc.) ebenso wie einen Logical-Editor vermißt

Die gibt es auch noch nicht in V9.0. Neue MIDI-Features in V9 gegenüber V8 sind Noten-Stummschalten, Noten-Auftrennen, Selektion umkehren, Überlappungen entfernen, Legato-Funktion, Score und ein VSTi-Manager (eine Art VSTi Rack). MIDI in Samp wird stets weiter entwickelt, die von Dir genannten Features sollen auch mal kommen, aber ich kann keinen konkreten Zeitpunkt dafür nennen.

BTW einfachere Aufgaben kann man mit den Event List Filtern erreichen (z.B. alle Controller Werte in andere umwandeln) und relative (Dynamik!) sowie absolute Änderungen der MIDI Events via Strg/Alt/Umschalt Taste im Controller Editor vornehmen, allerdings nicht als Effekt, sondern nur destruktiv. Zufallswerte sind auch arg experimentell, evtl. kann der Patternstift ohnehin gezielter helfen (eigene Patterns können erstellt werden, z.B. für eine lebendigere HiHat Figur).

Viele Grüße,

Frank

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hm... schade. Das ist wirklich das einzige, was mich im Moment noch davon abhält zu Samplitude zu wechseln. Zufallswerte können hilfreich sein, wenn man ein paar statische Midifiles (vollquantisiert mit einheitlicher Velocity) vorgesetzt bekommt, und sie ohne großen Aufwand wenigstens ein bißchen menschlicher machen will.

Dynamikbearbeitung von Midi-Events ist auch ziemlich essentiell für meine Arbeit, also z.B. Löschen von Events mit geringer Velocity und komprimieren oder expandieren der Velocity. Kann zur Not auch destruktiv sein, aber ich hab da in der Demo nix passendes gefunden.

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komprimieren oder expandieren der Velocity

geht manuell im Velocity-Editor: alle Balken mit Shift/Alt/Ctrl bewegen (geht wohl erst ab 8.2 oder 8.3).

Löschen von Events mit geringer Velocity

Das geht z.Zt. (V9.0) leider nur komplett manuell. Aber für solche Dinge würde schon eine einfache Erweiterung der EventList-Filter reichen bzw. ein rudimentärer Logical-Editor, werde ich hoffentlich bald schon implementieren können. Da könnte man auch gleich die Zufallswerte mit reinpacken..

Viele Grüße,

Frank

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(bspw. Echtzeitmidi-Effekte wie Kompressor, Zufallswerte etc.) ebenso wie einen Logical-Editor vermißt

Die gibt es auch noch nicht in V9.0. Neue MIDI-Features in V9 gegenüber V8 sind Noten-Stummschalten, Noten-Auftrennen, Selektion umkehren, Überlappungen entfernen, Legato-Funktion, Score und ein VSTi-Manager (eine Art VSTi Rack). MIDI in Samp wird stets weiter entwickelt, die von Dir genannten Features sollen auch mal kommen, aber ich kann keinen konkreten Zeitpunkt dafür nennen.

BTW einfachere Aufgaben kann man mit den Event List Filtern erreichen (z.B. alle Controller Werte in andere umwandeln) und relative (Dynamik!) sowie absolute Änderungen der MIDI Events via Strg/Alt/Umschalt Taste im Controller Editor vornehmen, allerdings nicht als Effekt, sondern nur destruktiv. Zufallswerte sind auch arg experimentell, evtl. kann der Patternstift ohnehin gezielter helfen (eigene Patterns können erstellt werden, z.B. für eine lebendigere HiHat Figur).

Viele Grüße,

Frank

Ich habe Probleme in Sam 8 mit schneiden von Midi-Objekten. Noten die auf einen Schnitt fallen oder über den Schnitt hinaus gespielt sind, werden im neuen enstandenen Objekt nicht wieder gegeben. Hat dass mit dem oben erwähnten "Noten-Auftrennen" zu tun und ist erst ab Sam9 möglich? Wenn ja, ist es ein separater Befehl oder kann man normal schneiden? Für meine Art zu arrangieren wäre dies nützlich wenn es funktionieren würde.

Ich würde gerne von Logic (Mac ist weg) auf Sam 9 umsteigen. Die Audio engine und das Editing finde ich in Sam um Welten besser, kein Thema. Da ich Mehrheitlich recorde ist es aus meiner Sicht klar die bessere Software. Aber die Handhabung und das gewöhnliche editieren im Midi-Bereich finde ich in Sam 8 im Vergleich zu Logic sehr hackelig.

Was sind genau die Verbesserungen im Midi Bereich? Damit meine ich eigentlich nur grundlegende Editierung, keine Spezialitäten wie Appregiator, usw. Hätte sich hier noch einiges verbesserter, dann würde ich beruhigter Zuschlagen

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In V9 (oder schon ab 8.31?) werden beim schneiden und anschlileßendem Trimmen von MIDI-Objekten geschnittene MIDI-Noten dann bis zum Schnitt abgespielt (technisch wird hier ein NoteOff eingefügt, während das "verwaiste" NoteOff im der zweiten Schnitthälfte gelöscht wird.

Das trimmen muss manuell vorgenommen werden, ansonsten wird beim Schnitt lediglich eine Kopie der kompletten MIDI-Daten vorgenommen, d.h. durch aufziehen der Objektgrenzen nach links bzw. rechts kommen wieder alle Noten zum Vorschein.

Den Fall den Du geschildert hast könnte man lösen indem man manuell die MIDI-Note im MIDI-Editor zerteilt an der Stelle wo der Schnitt stattfinden soll. Eigentlich sollten aber durch einen Schnitt keine neuen MIDI-Noten entstehen.

Was täuschen kann: im Arranger ist nach einem Schnitt zunächst noch die zweite Notenhälfte als Notenbalken dargestellt, obwohl es sich nur um ein NoteOff handelt. Das NoteOn befindet sich auch noch im Objekt, aber vorne im "virtuellen" Bereich. So gesehen wäre es illegal jetzt ein NoteOn an der Schnittkante einzufügen.

Ziehe nach einem Schnitt die Objekte mal wieder groß, dann sieht Du das Prinzip.

Wie gesagt, ich empfehle immer die MIDI-Objekte nach einem Schnitt zu trimmen, um die virtuellen Bereiche (vorne bzw. hinten im Objekt) zu entfernen. da diese meist ungewollt sind. Der Schnitt verhält sich hier im Prinzip genauso wie der Audioschnitt, allerdings werden die zugrunde liegenden MIDI Daten echt kopiert, während AUDIO-Objekte immer auf dieselbe Audiodatei verweisen.

Ist jetzt etwas umständlich erklärt, und zum Schluss die Frage: was macht eigentlich Logic, wenn man ein Objekt mit einer langen MIDI Note in der Mitte schneidet? Entstehen dann zwei (vollständige) Noten? In Cubase zumindest nicht. Der Darstellungsfehler im Arranger ist bei uns zugegebenermaßen irreführend.

Welche V8 hast Du denn probiert? Die Demo ist auf einem älteren Stand, schon von 8.2 auf 8.31 hat sich einiges getan, und in V9 ist vereinfachtes VSTi Handling (Hybrid Mixer Monitoring Mode), Noten-Mute Tool, Score dazugekommen. In 9.1 gibts dann rudimentäre "Logical"-Edit Funktionen und weitere neue MIDI Features.

Viele Grüße,

Frank

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Vielen Dank für die Infos. Ich habe lediglich die Demo-Version.

In Logic kann man auswählen ob man teilen oder löschen oder beibehalten will. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, wird in meinem Fall die Note lediglich geteilt und der Balken im neuen Objekt ist lediglich noch ein NoteOff. Auch bei Sam 9 wird nach dem Schnitt keine neue Note erzeugt, sondern lediglich der NoteOff gelöscht.

Wäre es aber für meine Arbeitsweise nicht besser, den Teil den ich evtl. schneiden und dann irgendwo wieder einfügen möchte, statt zu schneiden einfach den Bereich auszuwählen (kopieren) und einzufügen (clip einfügen)? Mache bei den basics nämlich meist einen beat einige Takte mit verschiedenen breaks und fills und schneide und schiebe es dann hin und her. Wenn der Schnitt auf die 1 kam, dann fiel so natürlich jeweils der Kick weg.

Kann leider im Demo nicht wieder einfügen, ist dort gesperrt, darum kann ich es nicht ausprobieren. Muss da halt vielleicht meine Logic Gewohnheiten weglassen und umdenken.

Wenn dass so ginge, dann wäre mir doch schon viel geholfen.

Gruss Urs

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Wenn der Schnitt auf die 1 kam, dann fiel so natürlich jeweils der Kick weg.

Noten sollten nur am Objekt-Ende wegfallen bzw. eben nicht dupliziert werden, so dass sie in der 2. Schnitthälfte fehlen.

Wenn die 1 wegfällt scheint mir eher ein Problem mit dem automatischen MIDI-Autocrossfade vorzuliegen (seit 8.3 behoben), so dass das MIDI-Objekt an den Schnittpunkten ein-/ausgeblendet wird.

Beispiel: ein 4taktiges MIDI-Objekt einer Bassdrum ("X") auf der 1 jeden Tatkes:

|X...X...X...|

in der Mitte schneiden

|X...X...| |X...X...|

Wenn jetzt an den Objektkanten jeweils ein kurzer Fade vorhanden ist (bei Audio ja häufig sinnvoll), würde die erste Bassdrum des zweiten Objekts X nicht gespielt werden, da der Fade bei MIDI-Objekten Velocity skaliert, und direkt beim Objektanfang dann minimale Velocity (1) herauskommt.

Überprüf dies mal, den Fade kannst Du direkt mit der Maus anfassen und auf Null ziehen. Klappts dann besser?

Wie gesagt, dieses Problem soll in 8.3 und V9 nicht mehr auftreten, da dort MIDI-Objekte nicht mehr gefaded werden bei Schnitten.

Wäre es aber für meine Arbeitsweise nicht besser, den Teil den ich evtl. schneiden und dann irgendwo wieder einfügen möchte, statt zu schneiden einfach den Bereich auszuwählen (kopieren) und einzufügen (clip einfügen)?

Ja, wäre etwas schneller, das Verhalten ist aber im Prinzip genau das gleiche wie bei manuellem Schnitt und Objekt via Strg+Mausziehen zu kopieren, d.h. Noten auf der vorderen Schnittkante werden in der Kopie zunächst nicht wiedergegeben, da ihr NoteOn im virtuellen (stummgeschalteten) Bereich liegt.

Aber für Deinen Fall (Drum Patterns schneiden) sollte das eigentlich alles kein Problem sein, wenn Du in der Demo den AutoCrossFade Modus (X - Icon in der Werkzeugleiste über Arranger) abschaltest - Drum-Trigger Noten sind doch meist kurz und wenn Du auf Taktgrenzen schneidest (Cursor setzten, "T" drücken) sollten gar keine Noten zerschnitten werden.

Viele Grüße,

Frank

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